Was ist die "Pferdgerechte" Reitschule?
Die wahren Lehrmeister einer guten Reitschule sind ihre Pferde! Sie lehren durch ihre unmittelbare Reaktion auf unser Tun, was wir richtig und was wir falsch machen.
Um dieser Aufgabe gewachsen zu sein, müssen die Pferde gesund an Körper und Seele sein. Sie müssen selbstbewusst sein, zuversichtlich, und sich mit ihrer Aufgabe wohlfühlen. Dazu brauchen sie Respekt und Anerkennung durch uns Menschen, aber sie müssen in ihrer Freizeit auch "einfach nur Pferd" sein und Geborgenheit in ihrer Pferdefamilie genießen dürfen.
In unserer Pferdgerechten Reitschule sind deshalb sowohl die Haltung und der Umgang mit den Pferden als auch Didaktik und Lernstruktur derart gestaltet, dass sie dem Wesen der Pferde "gerecht" werden.
Unsere Pferde leben artgerecht im Herdenverband
Wir lehren Pferdearbeit, die auf Vertrauen und Kompetenz beruht - nicht auf Zwang oder gar Gewalt. Ausbinder oder "Hilfszügel" sind bei uns tabu!
Unsere Lehre basiert auf den wissenschaftlichen Erkenntnissen über die Biomechanik von Pferden. Die Natur hat Pferde als Weide- und Fluchttiere geschaffen, nicht als Reittiere. Damit Pferde durch das Reiten keine gesundheitlichen Schäden erleiden, benötigen Sie individuelles, biomechanisch sinnvolles Bewegungstraining, sowie ausreichend Ruhepausen zur Regeneration.
Jedes unserer Pferde hat eine ganz eigene Persönlichkeit, die es zu einem einzigartigen Lehrmeister macht.
Unser Ziel ist es, unsere Pferde zu motivieren, sich uns gerne anzuschließen um die gemeinsame Arbeit mit uns zu genießen.
In der Pferdgerechten Reitschule geht es nicht darum, die Pferde zu beherrschen, sondern sie wertzuschätzen. Denn im Dialog mit ihnen können wir so viel über uns selbst lernen: über unsere Fähigkeit Fokus zu entwickeln, darüber, wie wir uns selbst und auch das Pferd überzeugen können, einen bestimmten Weg einzuschlagen.
Wahrhaft gute Arbeit mit Pferden ist immer zuvorderst die Arbeit an uns selbst.






